Museen im Bergischen Land

 

 

Tuchmuseum Lennep

Mitglied BergischerRing e.V.

 

Die Geschichte der alten Bergischen Woll-Metropole

Hervorgegangen aus dem Textilmuseum Wülfing, dem Firmenmuseum der Firma Johann Wülfing & Sohn, der letzten rechtsrheinischen Tuchfabrik, ist das Tuchmuseum Lennep heute Bewahrer der Geschichte zur Tuchindustrie im Bergischen Land.

Der Eintritt beträgt für Erwachsene 3,00 € und für Jugendliche 1,00 €. Für Kinder bis 6 Jahren ist der Eintritt frei. 

Freiwillige Spenden in den Opferstock helfen den Betrieb aufrecht zu erhalten.

Das Museum ist in privater Trägerschaft. Verwaltung und Betrieb werden ehrenamtlich geführt. Das Catering für private Veranstaltungen im Museum wird von einem selbstständigen Caterer betrieben.

 

Geöffnet jeden Sonntag von 14.00 bis 17.00 Uhr und jeden Dienstag von 12.00 bis 16.00 Uhr.

Andere Termine sind nach Absprache jederzeit möglich. Kontaktieren Sie uns für die Vereinbarung eines Termins per Telefon ode per E-Mail:  info@anna-hardt-stiftung.de

 

Weitere Informationen und Fotos:  www.tuchmuseum.de  oder über Facebook

 

Johann Wülfing & Sohn Museum e.V.

Mitglied BergischerRing e.V.

 

Die historische Textilstadt Wülfing in Radevormwald-Dahlerau

 

Die Tuchfabrik Johann Wülfing & Sohn ist Geschichte. Nach der Überlieferung 1674 in Lennep gegründet, schloss sie 1996 für immer ihre Tore als eines der letzten deutschen Opfer im Konkurrenzkampf der internationalen Textilindustrie. Geblieben sind die Gebäude der Fabrik. Sie zeugen von der früheren Größe und Bedeutung des Unternehmens. Seit 1997 pflegen die Mitglieder des Johann Wülfing & Sohn Museum e.V. die Erinnerungen an ihre versunkene Welt und machen sie für Interessierte zugänglich. Für die Ausstellung erhielt der Museumsverein zudem Hilfe von der NRW-Stiftung, die damit auch den ehrenamtlichen Einsatz für das Denkmal unterstützt.

 

Weitere Informationen und Fotos:  www.wuelfing-museum.de

 

Steffenshammer e.V. –

Förderverein für historische Schmiedetechnik

Mitglied BergischerRing e.V.

 

Der letzte noch funktionsfähige Schmiedekotten im Gelpetal und Repräsentant der Bergischen Schmiedegeschichte der letzten 250 Jahre: Der Hammer wurde im Jahre 1746 am Ort eines älteren Vorgängers errichtet. Neben der Herstellung von Werkzeugen und Kleineisenwaren wurde dort Raffinierstahl geschmiedet, ein hochwertiger Werkzeugstahl seiner Zeit. Der Hammer ist ein Schwanzhammer mit hölzernem „Viergespann“. Als einziger funktionstüchtiger Bergischer Wasserhammer hat er noch die ursprüngliche Bauart aus dem 18. Jahrhundert. Bis 1928 war er in Betrieb und im Besitz der Familie Steffens, daher sein heutiger Name. Noch bis zum Jahr 1958 wurde er für gelegentliche Arbeiten genutzt. Dann übernahm ihn die Stadt Remscheid, er diente dem Deutschen Werkzeugmuseum als Außenstelle zu Schauzwecken. Anfang 2009 erwarb der Steffenshammer e.V. als Förderverein für historische Schmiedetechnik den Hammer, um ihn der Öffentlichkeit zu erhalten.

 

Der Bach Gelpe wird in einem Teich angestaut. Ein oberschlächtiges Wasserrad nutzt so die Wasserkraft zum Antrieb eines Schwanzhammers. Ein kleineres Wasserrad betreibt den Blasebalg an der Esse. In der Schmiede befinden sich zudem, elektrisch über Transmission angetrieben, ein Schleifstein, ein Federhammer und ein Fallhammer aus der Zeit um 1890 bis 1930. Die „Kiepe“, eine ehemalige Kleinschmiede in Fachwerkbauweise, ergänzt an historischer Stelle auf dem Gelände des Hammers das Ensemble und dient heute als Ausstellungsraum.

 

Weitere Informationen und Fotos:  www.steffenshammer.de

 

Manuelskotten in Cronenberg

Mitglied BergischerRing e.V.

 

Mit dem Manuelskotten besitzt die Stadt Wuppertal ein industriegeschichtliches Denkmal besonderer Art. Eingebettet ins enge Tal des Kaltenbaches liegt der Kotten auf halbem Weg zwischen Cronenberg und Kohlfurth. Heute ist der Manuelskotten nicht nur die letzte mit einem Wasserrad betreibbare Anlage an diesem Bach, sondern im gesamten Stadtgebiet von Wuppertal. Um 1880 aber lagen allein am Kaltenbach insgesamt sechs Wasserkraftanlagen: zwei Hammerwerke, drei Schleifkotten und eine Mühle.

 

Öffnungstage des Manuelskottens in 2018:

8. April / 22. April / 13. Mai / 21. Mai (Pfingsten) / 10. Juni / 24. Juni / 8. Juli / 22. Juli / 12. August / 26. August / 9. September / 23. September / 14. Oktober / 28. Oktober

 

Weitere Informationen und Fotos:  www.manuelskotten.de

 

Barmer Bergbahn e.V.

Mitglied BergischerRing e.V.

 

Der Barmer Bergbahnverein erinnert an die 1953 stillgelegte Barmer Bergbahn, die seit 1897 vom Tal bis zum Toelleturm fuhr und so die Touristen und Spaziergänger aus der Stadt ins Grüne fuhren.

Der Barmer Bergbahnverein hat sich zum Ziel gesetzt, die Bergbahn wieder zu beleben.

 

Die Barmer Bergbahn war eine für den öffentlichen Personenverkehr bestimmte Zahnradbahn in Wuppertal-Barmen zwischen 1894 und 1959.

 

Die Bergbahn führte vom Zentrum Barmens nahe dem Alten Markt bis zum Toelleturm auf den Südhöhen der heutigen Stadt Wuppertal. Weite Streckenabschnitte führten durch das Gelände der Barmer Anlagen, an deren unterem Ende sich die Barmer Stadthalle befand. Die Bahn überwand auf ihrer rund 1,6 Kilometer langen Strecke einen Höhenunterschied von 169,5 Meter und hatte an ihrer steilsten Stelle eine Steigung von 18,5 Prozent.

Sie wurde ab 1894 über ein eigenes Kraftwerk mit Strom versorgt, das auch die umliegende Industrie belieferte. Dank vier voneinander unabhängiger Bremssysteme verkehrte die Bahn, abgesehen von Zusammenstößen mit dem motorisierten Individualverkehr, bis zu ihrem Ende unfallfrei.

 

Weitere Informationen und Fotos:  www.bergbahn-barmen.de

 

Stiftung Regionale Verkehrsgeschichte

Mitglied BergischerRing e.V.

 

Die Gründung der Stiftung ist eng mit der Geschichte der Verkehrshistorischen Arbeitsgemeinschaft der WSW verbunden. Als nicht eingetragener Verein kamen auf Seiten der VhAg immer öfter Probleme mit der Finanzierung von Projekten auf. Wurde dieses zu Zeiten des Bergischen Rings e.V. noch vom damaligen Vorstand der WSW begleitet so wurde ab 2007 die Unterstützung für Projekte des Bergischen Ring abgelehnt. Dies bedeutete unter anderem den Verlust von Fördergeldern. Gleichzeitig war es auch schwierig, Sponsoren für die Aufarbeitung der zahlreichen Fahrzeuge zu gewinnen. Schließlich hätte jeder potentielle Sponsor indirekt auch die WSW über die Freizeitgruppe subventioniert.

So kam es Ende des Jahres 2008 auf Anraten vieler Freunde der VhAg zu den Überlegungen, die VhAg nicht als eingetragenen Verein weiterzuführen, sondern parallel dazu eine Stiftung zur Finanzierung der zahlreichen Restaurationsprojekte ins Leben zu rufen. Am 23.03.2009 fand dann die Gründungsversammlung der Stiftung statt. Vorher galt es jedoch, geeignete Mitstreiter für die Ämter in Kuratorium und Vorstand zu finden, die sich den anstehenden Aufgaben stellen wollten.

Mit Unterstützung des zuständigen Dezernats der Bezirksregierung Düsseldorf konnte dann bereits am 04.06.09 die offizielle Übergabe der Stiftungsurkunde im Beisein des Oberbürgermeisters sowie dem zuständigen Abteilungsleiter der Bezirksregierung stattfinden. Die Übergabe der Urkunde fand im festlichen Rahmen am Stiftungssitz im Geburtshaus Friederich Engels in Barmen statt. Durch die Zusammenarbeit mit der Leitung des Historischen Zentrums Wuppertal im Vorstand der Stiftung war dies erst möglich geworden.

Gleichzeitig mit Gründung der Stiftung kamen auch mehrere Archive verstorbener Verkehrsfotografen in das Eigentum der Stiftung. So kann die Stiftung mittlerweile auf mehrere 10 000 Dias und auch Fotografien von Verkehrsmitteln aus dem In- und Ausland zurückgreifen. Ebenfalls konnten neben den Straßenfahrzeugen der VhAg die Modelleisenbahnen der Freizeitgruppe in die Stiftung übernommen werden. Mit dem Eigentumsübergang an die Stiftung gingen die Objekte per Vertrag in die Pflege und Obhut der VhAg über. So kann die Freizeitgruppe weiterhin aktiv und unterstützend auf den Erhalt der von ihr geschaffenen Werte einwirken.

 

Öffnungszeiten : Vom 13.05. bis zum 09.07.2017, täglich außer montags, von 10 bis 18 Uhr

Eintrittspreis : Der Eintritt in die Ausstellung kostet 2.- €. Hierfür erhalten Sie einen historischen Fahrkarten-Nachdruck.

 

Weitere Informationen und Fotos:  www.svrg.de

 

Schloss Burg – Das Bergische Museum

Mitglied BergischerRing e.V.

 

Wenn alte Mauern die größten Exponate sind ...

Es darf nahezu jeder Raum auf Schloss Burg besichtigt werden! Rittersaal und Ahnengalerie, Kemenate, Kapelle und Wehrgang – auf einem Rundgang lernt man die gesamte Kernanlage kennen und bekommt eine erste Vorstellung von dem einstigen Leben hier. Aber: Wie hat man sich eigentlich im Mittelalter eingerichtet? Mit welchen Waffen zog man in die Schlacht? Wie gestaltete sich das Zusammenleben auf Schloss Burg?

Auf diese Fragen gibt das Bergische Museum Antworten. Es hat eine lange Tradition: Das erste Museum wurde bereits 1894 im rekonstruierten Palas eingerichtet. Es beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der Geschichte des Landes im Mittelalter und in der frühen Neuzeit. Am Beispiel von Schloss Burg wird gezeigt, wie sich das höfische Leben damals gestaltete. In einer Rüstkammer bekommt man zum Beispiel einen Eindruck davon, wie die Männer aufs Schlachtfeld zogen und welche Waffen zum Einsatz kamen. Ein anschauliches Modell zeigt, mit welchen Hilfsmitteln damals der Bau einer Burg bewältigt wurde. Nicht zuletzt sind die historischen Räume die größten Exponate im Schloss: Ihre Wände sind ganzflächig mit riesigen Gemälden gestaltet, Gemälde, die die Geschichten vom Herrschaftsstreben der Grafen von Berg erzählen.

 

Weitere Informationen und Fotos:  www.schlossburg.de

 

Freilichtmuseum Lindlar

 

Erkunden Sie die Vergangenheit des Bergischen Landes in mehreren historischen Etappen.


Die historischen Gebäude haben wir innerhalb verschiedener Baugruppen angeordnet. Diese Baugruppen repräsentieren eine bestimmte Zeitspanne, den sogenannten Zeitschnitt. Auf diese Weise wird in den einzelnen Baugruppen die Zeit von 1800 bis zu den 1960er Jahren wieder lebendig.

Entdecken Sie auch die vielen Sonderausstellungen und Events.

 

Weitere Informationen und Fotos:  http://www.freilichtmuseum-lindlar.lvr.de

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